Till Brönner moderiert den ECHO Jazz

Deutschlands bekanntester Trompeter übernimmt am 5. Mai das Mikrofon. Till Brönner moderiert die Premiere des ECHO Jazz. Der Auftritt der amerikanischen Jazz-Ikone Dee Dee Bridgewater setzt einen weiteren Höhepunkt des Abends. Die Preisträger Michael Wollny, Céline Rudolph und Wolfgang Haffner nehmen ihre Trophäe in der Bochumer Jahrhunderthalle persönlich entgegen. Wer die ECHO Jazz-Stars auf der Bühne live erleben möchte, erhält die begehrten Tickets unter www.eventim.de.

Till Brönner ist der ECHO-Experte - der 38-Jährige erhielt bereits vier Mal die Trophäe. Beste Voraussetzungen, um als Gastgeber des ersten ECHO Jazz die Größen der Szene zu begrüßen. Brönner selbst zählt längst zur internationalen Spitzenklasse. Eine Grammy-Nominierung, gemeinsame Auftritte mit Jazz-Stars wie James Moody und Tony Bennett sowie die immer wieder erfrischend neue und gewagte Zusammenarbeit mit Künstlern verschiedenster Stilrichtungen wie Rosenstolz, Hildegard Knef oder Thomas Quasthoff sind Eckpunkte seiner Karriere.

Dee Dee Bridgewater heißt Entertainment. 60 Jahre jung, begeistert sie ihre Fans auf den Konzert- und Musicalbühnen dieser Welt. In New York beginnt 1970 ihre Karriere, der Durchbruch gelingt mit „Live in Paris". Die Grammy- und Tony Award-Gewinnerin ist der preisgekrönte „Ambassador of Jazz". Ein „Lady sings the blues" von Dee Dee Bridgewater graviert sich in die Gänsehaut. Die Bochumer Jahrhunderthalle wird somit zum musikalischen Tattoo-Studio der amerikanischen Künstlerin.

Mit fünf Jahren sitzt Michael Wollny das erste Mal am Klavier. Jugend musiziert und Bundesjazzorchester werden zu den wichtigsten Stationen in seiner Laufbahn. Mit seinem Trio [em] und mit Partner Heinz Sauer sorgt er für Gesprächsstoff. Jetzt steht er auf der Watch-List für den Sprung zu den Großen des Jazz und bekommt verdienterweise einen ECHO Jazz für seine Leistungen als „Pianist des Jahres national". Der 1978 in Schweinfurt geborene Wollny nimmt die Auszeichnung für sein aktuelles Album „Wunderkammer" in der Premierengala persönlich in Empfang.

Sie ist die Vokalentdeckung des Jahres. Die JAZZTHETIK schreibt „Meisterstück". „Metamorflores" nennt sich das fantasievolle Album der Céline Rudolph. Ein einzigartiger Stil aus brasilianischen Rhythmen, französischen Klängen und Jazz, der auch einen Till Brönner zum Mitmachen animierte. Die Berlinerin verblümt den Jazz mit Bossanova, sei es bei Beatles-Interpretationen wie „Norwegian Wood" oder traditionellen Sambas, um dann würzig eine Prise Chanson oder Ragga hineinzugeben. Die Professorin für Gesang nimmt den ECHO Jazz natürlich in der Kategorie „Sängerin des Jahres national" entgegen.

Wolfgang Haffner weiß das Schlagzeug, den heimlichen Star unter den Jazz-Instrumenten, zu spielen. Der Bayer erhält den ECHO Jazz als „Drummer des Jahres national". Die Jury ehrt die Leistungen des Schlagzeugers auf dem Album „Round Silence". Beim ECHO Jazz trifft er auf alte Kollegen. In der Vergangenheit spielte er in Klaus Doldingers Passort mit und zählt aktuell neben Larry Carlton, Roy Hargrove sowie Helge Schneider auch Nils Landgren zu seinen Musikpartnern.

Zu den bereits bestätigten Gästen des Abends gehören Silje Nergaard, Götz Alsmann und Nils Landgren sowie die ECHO Jazz-Preisträger Curtis Stigers, Klaus Doldinger und das Vijay Iyer Trio.

Karten für die ECHO Jazz-Preisverleihung am 5. Mai sind online über www.eventim.de erhältlich. Die Doppel-CD mit allen Preisträgern „ECHO Jazz 2010" ist ab 30. April im Handel verfügbar. Der Westdeutsche Rundfunk überträgt die Veranstaltung am Samstag, 8. Mai um 22.30 Uhr im WDR Fernsehen und am Dienstag, 11. Mai um 20.05 Uhr im Kulturradio WDR 3 sowie live auf den Onlineseiten des Kulturkanals ARTE.